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02005 Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) als Innovationstreiber im Gesundheitswesen

Das von der Bundesregierung ins Leben gerufene KHZG mit einem Finanzvolumen von 4 Mrd. Euro soll die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranbringen. Im Fokus steht die Förderung der digitalen Infrastruktur, die Erhöhung der IT-Sicherheit, der Ausbau und die Modernisierung der Notaufnahmen, aber auch die Verbesserung bei der Digitalisierung von Prozessen und Strukturen im Verlauf der Behandlung von Patienten während eines Krankenhausaufenthalts. Viele Fördertatbestandteile zielen darauf ab, die Interoperabilität der digitalen Systeme zu verbessern. Ein großer Anteil der bisherigen Digitalisierung von Krankenhäusern ist auf die Modernisierung und Verbesserung von administrativen Abläufen wie die Einführung einer elektronischen Patientenakte (EPA) ausgerichtet. Im administrativen Bereich ist der zu erwartende Nutzen am besten messbar, weil dieser Bereich unmittelbaren Einfluss auf die Patientenversorgung hat. Andere Digitalisierungsvorhaben wie die Einführung Künstlicher Intelligenz in der Radiologie oder in der Kardiologie, aber auch die Einführung von Klinischen Entscheidungsunterstützungssystemen, z. B. ein Patientendatenmanagementsystem (PDMS) auf einer Intensivstation, sind sehr kostenintensiv, komplex in der Planung und Umsetzung und der erwartete Mehrwert bei der Behandlung wird erst im Verlauf einer längeren Nutzungszeit messbar. Aus diesem Grund ist es zwingend erforderlich, vor der Erstellung eines aufwändigen Förderantrags zur Beantragung der Fördermittel den digitalen Reifegrad im Krankenhaus festzustellen und eine eigene interne Priorisierung der digitalen Fördervorhaben vorzunehmen.

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